Ist die Abfrage wegen Datenschutz? Ja und nein.
Nein, sie ist nicht wegen der DSGVO.
Ja, es gibt sie aber wegen der eCall Richtline.
Jeder Fahrer(!) hat demnach einen Anspruch darauf, dass das Fahrzeug ohne seine Zustimmung kein Tracking ermöglicht. Dies ist aber durch den LTE Verbindungsaufbau gegeben (Standortbestimmung via Handy-Mast).
Also muss das Fahrzeug nachfragen oder prüfen, ob die Mobilverbindung aufgebaut werden soll.
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Tut mir leid ich mein das jetzt nicht persönlich aber das ist völliger Kokolores.
Das ist eine „wir machen mal irgendwas was mit Datenschutz, wissen aber nicht was wir da tun“ Lösung.
Das Fahrzeug fragt denjenigen, der einsteigt irgendwas ohne Sinn und Verstand. Was da genau bestätigt wird ist völlig unklar. Also faktisch eine Blankobestätigung. Ich könnte auch das Wetter bestätigen oder eine Kalendererinnerung für den Geburtstag von Oma Erna wegdrücken.
Natürlich wäre es besser, wenn das Fahrzeug am Schlüssel erkennt, wer eingestiegen ist. Aber das müsste man dann immer noch einmalig manuell einrichten
Wo ist das Problem? Die einmalige Verknüpfung eines Schlüssels mit einem Benutzerprofil dauert genauso lange wie eine Bestätigung dieser dämlichen Meldung. Der Aufwand ist nahe Null. Außerdem ist es die Verknüpfung nicht verpflichtend. Man kann sie durchführen, muss man aber nicht. Man kann auch eine PIN einrichten, die vor der Fahrt eingegeben werden muss. Wer sie nicht kennt fährt als Gast.
da ein derart personalisierter Schlüssel nicht mehr ohne Dokumentation der Zustimmung an Dritte weiter gegeben werde darf (z.B. Frau oder Kumpel).
Das ist die ziemlich eindeutige Rechtslage.
Ja und? Dafür hat liebe Gott hat Ersatzschlüssel geschaffen. Oder die PIN Eingabe oder den Park-Service. Man kann das datenschutzkonform umsetzen, wenn man sich Mühe macht und nicht irgendwas mit Dazenschutz einfach hinrotzt.
Und wenn ich mein Auto ausschließlich allein Fahre, interessiert es mich nicht, denn ich kann die Datenschutzbestimmungen einmalig oder von mir aus einmal im Monat zur Kenntnis nehmen, denn ich bin weder doof noch leide ich schon unter Altersdemenz.
Ob andere Hersteller sich vollständig dran halten? Tja...
Weil andere Hersteller es vermeintlich nicht korrekt umsetzen baut der VW Konzern mal irgendwas mit Datenschutz, weil sie glauben sie sind die einzigen die es können?
Ich kann Dich beruhigen bei BMW hatten sie schon digitale Services, da war das einzige was im VW Digital war die Anzeige der Uhrzeit. Bestandteil des Kauf-/ Leasingvertrages sind ca. 10 Seiten Datenschutzregeln. Bei Einrichtung und auch im Betrieb kommen immer wieder Hinweise auf den Datenschutz, die immer bestätigt werden müssen. Aber nicht bei jeder Fahrt, sondern immer nur wenn nötig. Datenschutz und Benutzerfreundlichkeit sind kein Widerspruch. Man muss sich nur Mühe geben oder mit Profis arbeiten.
Die Praktikanten von VW sollten mal zu den Profis nach München wechseln, die wissen wie es geht. Dann würden sie ihr Kunden auch nicht mit irgendwelchem halbgaren Schwachsinn nerven.
(Zwei Beispiele:
Die Verwendung von Microsoft Office 365 zur Verarbeitung personenbezogener Daten Dritter ist auch nicht legal. Strafbar macht sich aber im Zweifel der Nutzer und nicht der Anbieter. Also interessiert es den Anbieter nicht und der Nutzer denkt unzutreffenderweise, dass es legal sein müsse, weil der Anbieter es ja ermöglicht.
So pauschal nicht korrekt weil undifferenziert, denn es kommt natürlich darauf an welche Vereinbarung der man mit Microsoft geschlossen hat. Oder glaubst Du tatsächlich dass Firmen wie z.B. mein Arbeitgeber (ein weltweit operierender Technologiekonzern) mit weltweit hunderttausenden von Geschäftskunden aus Industrie, Handel, öffentlichem Sektor, Versicherungen, Banken und, und, und. seine 120.000 Mitarbeiter in eine legales Problem laufen lässt? Aber Hallo verwenden wir personenbezogene Daten mit Office 365, sonst könnten wir nicht produktiv arbeiten. Ist alles eine Frage wie man seine Vereinbarungen schließt.